Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung

Nach Art. 28 Abs. 3 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Version 3.4

zur Kundennummer 61076352

zwischen

Thomas, Hessdörfer

Hochstrasse 4

61130 Nidderau-Eichen

als Auftraggeber

– nachfolgend Auftraggeber –

und

STRATO GmbH

Otto-Ostrowski-Straße 7

10249 Berlin

als Auftragnehmer

- nachfolgend Auftragnehmer –

1. Gegenstand und Dauer der Verarbeitung

Gegenstand der Vereinbarung sind die Rechte und Pflichten der Parteien im Rahmen der

Leistungserbringung gemäß Leistungsbeschreibung und AGB (nachfolgend Hauptvertrag), soweit

eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch STRATO AG (nachfolgend Auftragnehmer)

als Auftragsverarbeiter für den Kunden als Verantwortlicher (nachfolgend Auftraggeber) gemäß Art.

28 DSGVO erfolgt. Dies umfasst alle Tätigkeiten, die der Auftragnehmer zur Erfüllung des

Auftrags erbringt und die eine Auftragsverarbeitung darstellen. Dies gilt auch, sofern der Auftrag

nicht ausdrücklich auf diese Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung verweist.

Die Dauer der Verarbeitung entspricht der im Vertrag vereinbarten Laufzeit.

2. Art und Zweck der Verarbeitung

2.1. Die Art der Verarbeitung umfasst alle Arten von Verarbeitungen im Sinne der DSGVO zur

Erfüllung des Auftrags.

2.2. Zwecke der Verarbeitung sind alle zur Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistung (siehe

hierzu auch Anhang 1 Leistungsbeschreibung) insbesondere im Bereich Cloud-Dienstleistungen,

Hosting, Software as a Service (SaaS) und IT-Support erforderlichen Zwecke.

3. Art der personenbezogenen Daten und Kategorien von Betroffenen

3.1. Die Art der verarbeiteten Daten bestimmt der Auftraggeber durch die Produktwahl, die

Konfiguration, die Nutzung der Dienste und die Übermittlung von Daten. Siehe hierzu auch die

Leistungsbeschreibung in Anhang 1.

3.2. Die Kategorien von Betroffenen bestimmt der Auftraggeber durch die Produktwahl, die

Konfiguration, die Nutzung der Dienste und die Übermittlung von Daten. Siehe hierzu auch die

Leistungsbeschreibung in Anhang 1.4. Verantwortlichkeit und Verarbeitung auf dokumentierte Weisungen

4.1. Der Auftraggeber ist im Rahmen dieses Vertrages für die Einhaltung der gesetzlichen

Bestimmungen der Datenschutzgesetze, insbesondere für die Rechtmäßigkeit der Datenweitergabe

an den Auftragnehmer sowie für die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung allein verantwortlich

(»Verantwortlicher« im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO). Dies gilt auch im Hinblick auf die in dieser

Vereinbarung geregelten Zwecke und Mittel der Verarbeitung.

4.2. Die Weisungen werden anfänglich durch den Hauptvertrag festgelegt und können vom

Auftraggeber danach in schriftlicher Form oder in einem elektronischen Format (Textform) durch

einzelne Weisungen geändert werden (Einzelweisung). Mündliche Weisungen sind unverzüglich

schriftlich oder in Textform zu bestätigen. Bei Änderungsvorschlägen teilt der Auftragnehmer dem

Auftraggeber mit, welche Auswirkungen sich auf die vereinbarten Leistungen, insbesondere die

Möglichkeit der Leistungserbringung, Termine und Vergütung ergeben. Ist dem Auftragnehmer die

Umsetzung der Weisung nicht zumutbar, so ist der Auftragnehmer berechtigt, die Verarbeitung zu

beenden. Eine Unzumutbarkeit liegt insbesondere vor, wenn die Leistungen in einer Infrastruktur

erbracht werden, die von mehreren Auftraggebern / Kunden des Auftragnehmers genutzt wird

(Shared Services), und eine Änderung der Verarbeitung für einzelne Auftraggeber nicht möglich

oder nicht zumutbar ist.

4.3. Die vertraglich vereinbarte Datenverarbeitung findet in der Regel überwiegend in einem

Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über

den Europäischen Wirtschaftsraum statt, sofern nicht zur Erbringung der Leistung der Datentransfer

in Drittstaaten erforderlich wird. Für den Fall, dass eine Übermittlung in einen Drittstaat erfolgt,

stellt der Auftragnehmer sicher, dass die Voraussetzungen nach Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind.

5. Rechte des Auftraggebers, Pflichten des Auftragnehmers

5.1. Der Auftragnehmer darf Daten von betroffenen Personen nur im Rahmen des Auftrages und der

dokumentierten Weisungen des Auftraggebers verarbeiten, außer es liegt ein Ausnahmefall im Sinne

des Artikel 28 Abs. 3 a) DSGVO vor (Verpflichtung nach dem Recht der Europäischen Union oder

eines Mitgliedstaates). Dies bezieht sich auch auf Übermittlungen von personenbezogenen Daten an

Drittländer oder internationale Organisationen.Besteht eine Verarbeitungspflicht entgegen einer

Weisung, so informiert der Auftragnehmer vor der Verarbeitung den Auftraggeber über die

entsprechende rechtliche Anforderung. Es sei denn, das betreffende Recht verbietet eine solche

Information wegen eines wichtigen öffentlichen Interesses. Der Auftragnehmer informiert den

Auftraggeber unverzüglich, wenn er der Auffassung ist, dass eine Weisung gegen anwendbare

Gesetze verstößt. Der Auftragnehmer darf die Umsetzung der Weisung solange auszusetzen, bis sie

vom Auftraggeber bestätigt oder abgeändert wurde. Die Weisungen sind durch den Auftraggeber zu

dokumentieren und mindestens für die Dauer des Auftragsverhältnisses aufzubewahren.

5.2. Der Auftragnehmer unterstützt angesichts der Art der Verarbeitung nach Möglichkeit den

Auftraggeber mit geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen bei der Erfüllung der

Ansprüche der betroffenen Personen nach Kapitel III der DSGVO. Der Auftragnehmer ist

berechtigt, für diese Leistungen eine angemessene Vergütung vom Auftraggeber zu verlangen,

soweit die Unterstützung nicht aufgrund eines Gesetzes- oder Vertragsverstoßes durch den

Auftragnehmer erforderlich wurde. Der Auftragnehmer wird dem Auftraggeber vorab eine

Kosteninformation zukommen lassen.

5.3. Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber unter Berücksichtigung der Art der

Verarbeitung und der ihm zur Verfügung stehenden Informationen bei der Einhaltung der in den

Artikeln 32 bis 36 DS-GVO genannten Pflichten. Der Auftragnehmer ist berechtigt, für diese

Leistungen eine angemessene Vergütung vom Auftraggeber zu verlangen, soweit die Unterstützung

nicht aufgrund eines Gesetzes- oder Vertragsverstoßes durch den Auftragnehmer erforderlich

wurde. Der Auftragnehmer wird dem Auftraggeber vorab eine Kosteninformation zukommen

lassen.

5.4. Der Auftragnehmer gewährleistet, dass es den mit der Verarbeitung der Daten des

Auftraggebers befassten Mitarbeiter und anderen für den Auftragnehmer tätigen Personen untersagtist, 

die Daten außerhalb der Weisung zu verarbeiten. Ferner gewährleistet der Auftragnehmer, dass

sich die zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten befugten Personen zur Vertraulichkeit

verpflichtet haben oder einer angemessenen gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht unterliegen.

Gleiches gilt für das Sozialgeheimnis, das Fernmeldegeheimnis nach § 3 TTDSG und – in Kenntnis

der Strafbarkeit – für die Wahrung von Geheimnissen der Berufsgeheimnisträger nach § 203 StGB.

Die Vertraulichkeits-/ Verschwiegenheitspflicht besteht auch nach Beendigung des Auftrages fort.

5.5. Der Auftragnehmer unterrichtet den Auftraggeber unverzüglich, wenn ihm Verletzungen des

Schutzes personenbezogener Daten des Auftraggebers bekannt werden. Der Auftragnehmer trifft die

erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung der Daten und zur Minderung möglicher nachteiliger

Folgen für die betroffenen Personen.

5.6. Der Auftragnehmer gewährleistet die schriftliche Bestellung eines Datenschutzbeauftragten, der

seine Tätigkeit gemäß Art. 38 und 39 DS-GVO ausübt. Eine Kontaktmöglichkeit wird auf der

Webseite des Auftragnehmers veröffentlicht.

5.7. Nach Abschluss der Erbringung der Verarbeitungsleistungen löscht der Auftragnehmer nach

Wahl des Auftraggebers entweder alle personenbezogenen Daten oder gibt sie dem Auftraggeber

zurück, sofern nicht nach dem Unionsrecht oder nach dem anwendbaren Recht eines

Mitgliedstaates eine Verpflichtung zur Speicherung der personenbezogenen Daten besteht oder sich

aus jeweiligen vertraglichen Vereinbarungen etwas anderes ergibt. Macht der Auftraggeber von

diesem Wahlrecht keinen Gebrauch, gilt die Löschung als vereinbart. Wählt der Auftraggeber die

Rückgabe, kann der Auftragnehmer eine angemessene Vergütung verlangen. Der Auftragnehmer

wird dem Auftraggeber vorab eine Kosteninformation zukommen lassen.

5.8. Machen betroffene Person Schadensersatzansprüche nach Art. 82 DSGVO geltend, unterstützt

der Auftragnehmer den Auftraggeber bei der Abwehr der Ansprüche im Rahmen seiner

Möglichkeiten. Der Auftragnehmer kann hierfür eine angemessene Vergütung verlangen.

6. Pflichten des Auftraggebers

6.1. Der Auftraggeber hat den Auftragnehmer unverzüglich und vollständig zu informieren, wenn er

bei der Durchführung des Auftrags Fehler oder Unregelmäßigkeiten bzgl. datenschutzrechtlicher

Bestimmungen feststellt.

6.2. Im Falle der Beendigung verpflichtet sich der Auftraggeber, diejenigen personenbezogenen

Daten vor Vertragsbeendigung zu löschen, die er in den Diensten gespeichert hat.

6.3. Auf Anforderung des Auftragnehmers benennt der Auftraggeber einen Ansprechpartner in

Datenschutzangelegenheiten.

7. Anfragen betroffener Personen

Wendet sich eine betroffene Person mit Forderungen zur Berichtigung, Löschung oder Auskunft an

den Auftragnehmer, wird der Auftragnehmer die betroffene Person an den Auftraggeber verweisen,

sofern eine Zuordnung an den Auftraggeber nach Angaben der betroffenen Person möglich ist. Der

Auftragnehmer leitet den Antrag der betroffenen Person unverzüglich an den Auftraggeber weiter.

Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber im Rahmen seiner Möglichkeiten. Der

Auftragnehmer haftet nicht, wenn das Ersuchen der betroffenen Person vom Auftraggeber nicht,

nicht richtig oder nicht fristgerecht beantwortet wird.

8. Maßnahmen zur Sicherheit der Verarbeitung gemäß Art. 32 DSGVO

8.1. Der Auftragnehmer ergreift in seinem Verantwortungsbereich geeignete technische und

organisatorische Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Verarbeitung gemäß den Anforderungen

der DSGVO erfolgt und den Schutz für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Person

gewährleistet. Der Auftraggeber ergreift in seinem Verantwortungsbereich gemäß Art. 32 DSGVO

geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um die Vertraulichkeit, Integrität,

Verfügbarkeit und Belastbarkeit der Systeme und Dienste im Zusammenhang mit der Verarbeitung

auf Dauer sicherzustellen.8.2. Die aktuellen technischen und organisatorischen Maßnahmen des Auftragnehmers sind unter

folgendem Link einsehbar: https://www.strato.de/agb/tom/. Der Auftragnehmer stellt klar, dass es

sich bei den unter dem Link aufgeführten technischen und organisatorischen Maßnahmen lediglich

um Beschreibungen technischer Art handelt, welche nicht als Bestandteil dieser Vereinbarung

anzusehen sind.

8.3. Der Auftragnehmer betreibt ein Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung der Wirksamkeit der

technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Verarbeitung

gemäß Art. 32 Abs. 1 lit. d) DSGVO.

8.4. Der Auftragnehmer passt die getroffenen Maßnahmen im Laufe der Zeit an die Entwicklungen

beim Stand der Technik und die Risikolage an. Eine Änderung der getroffenen technischen und

organisatorischen Maßnahmen bleibt dem Auftragnehmer vorbehalten, sofern das Schutzniveau

nach Art 32 DSGVO nicht unterschritten wird.

9. Nachweis und Überprüfung

9.1. Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber alle erforderlichen Informationen zum Nachweis

der Einhaltung der in Art. 28 DSGVO niedergelegten Pflichten zur Verfügung und ermöglicht im

Einzelfall Überprüfungen - einschließlich Inspektionen -, die vom Auftraggeber oder einem anderen

von diesem beauftragten Prüfer durchgeführt werden. Der Auftragnehmer ist berechtigt, eine

Verschwiegenheitserklärung vom Auftraggeber und von dessen beauftragten Prüfer zu verlangen,

welche dem Auftraggeber aber nicht daran hindern soll, selbst Nachweis gegenüber der für ihn

zuständigen Aufsichtsbehörde zu erbringen. Unmittelbare Wettbewerber des Auftraggebers oder

Personen, die für unmittelbare Wettbewerber des Auftraggebers tätig sind, kann der Auftragnehmer

als Prüfer ablehnen.

9.2. Als Nachweis der Einhaltung der in Art. 28 DSGVO niedergelegten Pflichten reicht dem

Auftraggeber in der Regel die vorliegende Zertifizierung nach ISO 27001 aus. Das jeweils aktuelle

Zertifikat stellt der Auftragnehmer auf seiner Webseite zur Verfügung.

9.3. Sofern der Auftraggeber auf Basis tatsächlicher Anhaltspunkte berechtigte Zweifel daran

geltend macht, dass die vorbezeichneten Zertifizierungen zureichend oder zutreffend sind, oder

besondere Vorfälle im Sinne von Art. 33 Abs. 1 DSGVO im Zusammenhang mit der Durchführung

der Auftragsverarbeitung für den Auftraggeber dies rechtfertigen, kann er Vor-Ort-Kontrollen

durchführen. Diese können zu den üblichen Geschäftszeiten ohne übermäßige Störung des

Betriebsablaufs in der Regel nach Anmeldung (wenn nicht eine Kontrolle ohne Anmeldung

erforderlich erscheint, weil andernfalls der Kontrollzweck gefährdet wäre) durchgeführt werden.

Das Inspektionsrecht des Auftraggebers hat das Ziel, die Einhaltung der einem Auftragsverarbeiter

obliegenden Pflichten gemäß der DSGVO und dieses Vertrages zu überprüfen. Der Auftragnehmer

wird aktiv an der Durchführung der Kontrolle mitwirken.

9.4. Für Informationen und Unterstützungshandlungen kann der Auftragnehmer eine angemessene

Vergütung verlangen, soweit die Kontrolle nicht wegen eines Gesetzes- oder Vertragsverstoßes

durch den Auftragnehmer erforderlich wurde. Der Auftragnehmer wird dem Auftraggeber vorab

eine Kosteninformation zukommen lassen.

10. Subunternehmer (weitere Auftragsverarbeiter)

10.1. Der Auftraggeber erteilt dem Auftragnehmer die allgemeine Genehmigung, weitere

Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO zur Vertragserfüllung einzusetzen.

10.2. Die aktuell eingesetzten weiteren Auftragsverarbeiter sind in Anhang 2 aufgeführt. Der

Auftraggeber erklärt sich mit deren Einsatz einverstanden.

10.3. Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber, wenn er eine Änderung in Bezug auf die

Hinzuziehung oder die Ersetzung weiterer Auftragsverarbeiter beabsichtigt. Der Auftraggeber kann

gegen derartige Änderungen Einspruch erheben.

10.4. Der Einspruch gegen die beabsichtigte Änderung kann nur aus einem sachlichen Grund

innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Information über die Änderung gegenüber dem

Auftragnehmer erhoben werden. Im Fall des Einspruchs kann der Auftragnehmer nach eigener

 Wahldie Leistung ohne die beabsichtigte Änderung erbringen oder - sofern die Erbringung der Leistung

ohne die beabsichtigte Änderung für den Auftragnehmer nicht zumutbar ist - die von der Änderung

betroffene Leistung gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer angemessenen Frist (mindestens

14 Tage ) nach Zugang des Einspruchs einstellen.

10.5. Erteilt der Auftragnehmer Aufträge an weitere Auftragsverarbeiter, so obliegt es dem

Auftragnehmer, seine datenschutzrechtlichen Pflichten aus diesem Vertrag auf den weiteren

Auftragsverarbeiter zu übertragen. Der Auftragnehmer stellt insbesondere durch regelmäßige

Überprüfungen sicher, dass die weiteren Auftragsverarbeiter die technischen und organisatorischen

Maßnahmen einhalten.

11. Haftung und Schadensersatz

11.1. Im Fall der Geltendmachung eines Schadensersatzanspruches durch eine betroffene Person

nach Art. 82 DSGVO verpflichten sich die Parteien, sich gegenseitig zu unterstützen und zur

Aufklärung des zugrundeliegenden Sachverhalts beizutragen.

11.2. Die zwischen den Parteien im Hauptvertrag zur Leistungserbringung vereinbarte

Haftungsregelung gilt auch für Ansprüche aus dieser Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung und im

Innenverhältnis zwischen den Parteien für Ansprüche Dritter nach Art 82 DSGVO, außer soweit

ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.

12. Vertragslaufzeit, Sonstiges

12.1. Die Vereinbarung beginnt mit dem Abschluss durch den Auftraggeber. Sie endet mit Ende des

letzten Vertrages unter der jeweiligen Kundennummer. Sollte eine Auftragsverarbeitung noch nach

Beendigung dieses Vertrages stattfinden, gelten die Regelungen dieser Vereinbarungen bis zum

tatsächlichen Ende der Verarbeitung.

12.2. Der Auftragnehmer kann die Vereinbarung nach billigem Ermessen mit angemessener

Ankündigungsfrist ändern. Insbesondere behält er sich ausdrücklich vor, die vorliegende

Vereinbarung einseitig zu ändern, sofern sich wesentliche rechtliche Änderungen im Bezug auf

diese Vereinbarung ergeben. Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber über die Bedeutung der

geplanten Änderung gesondert hinweisen und darüber hinaus dem Auftraggeber eine angemessene

Frist zur Erklärung eines Widerspruchs einräumen. Der Auftragnehmer weist den Auftraggeber in

der Änderungs-Ankündigung darauf hin, dass die Änderung wirksam wird, wenn er nicht binnen

der gesetzten Frist widerspricht. Im Falle eines Widerspruchs durch den Auftraggeber, steht dem

Auftragnehmer ein außerordentliches Kündigungsrecht zu.

12.3. Der Auftraggeber erkennt diese Vereinbarung als Teil der AGB https://www.strato.de/agb/

über die/das von ihm gebuchte/n Produkt/e an. Bei etwaigen Widersprüchen gehen Regelungen

dieser Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung den Regelungen des Hauptvertrages vor. Sollten

einzelne Teile dieser Vereinbarung unwirksam sein, so berührt dies die Wirksamkeit der

Vereinbarungen im Übrigen nicht.

12.4. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem

Vertrag ist der Sitz des Auftragnehmers. Dieser gilt vorbehaltlich eines etwaigen ausschließlich

gesetzlichen Gerichtsstandes. Dieser Vertrag unterliegt den gesetzlichen Bestimmungen der

Bundesrepublik Deutschland.

12.5. Sollten die Daten des Auftraggebers beim Auftragnehmer durch Pfändung oder

Beschlagnahme, durch ein Insolvenz- oder Vergleichsverfahren oder durch sonstige Ereignisse oder

Maßnahmen Dritter gefährdet werden, so hat der Auftragnehmer den Auftraggeber unverzüglich

darüber zu informieren. Der Auftragnehmer wird alle in diesem Zusammenhang Verantwortlichen

unverzüglich darüber informieren, dass die Hoheit und das Eigentum an den Daten ausschließlich

beim Auftraggeber als »Verantwortlicher « im Sinne der DSGVO liegen.

Anhang 1 Leistungsbeschreibung

DomainLeistungsbeschreibung: Wenn Sie bei uns nur eine Domain bestellen, kümmern wir uns um die

Konnektierung und die Registrierung Ihrer Domain bei der zuständigen Registry. Zudem ist die

Aufrechterhaltung der Registrierung Vertragsbestandteil.

Art der personenbezogenen Daten: Domain, Stammdaten (Name, Adresse, E-Mail, Telefonnummer)

Kategorien betroffener Personen: Mitarbeiter, Besucher Ihrer Webseite

Mail

Leistungsbeschreibung: Wenn Sie bei uns ein Mailprodukt bestellen, erhalten Sie eine E-Mail-

Adresse mit persönlicher Domain. Wir legen für Sie ein Postfach an, auf das Sie mittels Web

zugreifen oder in verschiedene Web Clients einbinden können. Des Weiteren können Sie Termine

und Aufgaben erstellen und Kontakte verwalten. Zudem gehört auch ein konfigurierbarer Spamfilter

zum Produkt. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, das Produkt Mailarchivierung zu erwerben und

somit Ihre Mails revisionssicher zu speichern. Wenn Sie das Produkt Webmailer erworben haben,

können Sie zudem Termine und Aufgaben erstellen und Kontakte verwalten.

Art der personenbezogenen Daten: Mails, Kontakte, Termine, Domain

Kategorien betroffener Personen: Mitarbeiter, Besucher der Webseite

HiDrive Cloud Speicher

Leistungsbeschreibung: Unser Cloud-Speicher ermöglicht die Speicherung Ihrer Daten in unserem

Rechenzentrum, sodass Sie von überall und jederzeit auf die Daten zugreifen können. Sie können

dabei, je nach bestelltem Paket, z.B. mehrere Nutzer anlegen oder andere Konfigurationen

vornehmen. Sie können zudem Freigaben auf bestimmte Ordner erteilen und diese verwalten.

Art der personenbezogene Daten: Daten, die Sie in der Cloud speichern

Kategorien betroffener Personen: Mitarbeiter

Hosting

Leistungsbeschreibung: Wenn Sie bei uns ein Hosting Paket bestellen, gehören zu unserer Leistung

die Registrierung und Konnektierung der Domain sowie die Zurverfügungstellung des Webspaces

und der Datenbanken. Inbegriffene Leistungen sind SSL-Zertifikate, SiteLock Scan und Mail.

Mittels SSL-Zertifikat werden die Daten zwischen Ihrer Webseite und dem Webserver verschlüsselt

übertragen. SiteLock Scan hilft Ihnen dabei, Ihren Webspace frei von Schadsoftware zu halten,

indem Ihre Webseite gescannt wird und Sie im Falle eines Fundes informiert werden.

Art der personenbezogenen Daten: Inhaltsdaten der Webseite, Domain, Daten E-Mail (siehe unter

Mailprodukt), Daten Ihrer Webseitbesucher

Kategorien betroffener Personen: Mitarbeiter, Besucher der Webseite

Server

Leistungsbeschreibung: Sie können virtuelle und dedizierte Server bei uns bestellen. Je nach

gewähltem Produkt, stellen wir Ihnen eigene Hardware oder einen nur geteilten Speicherplatz zur

Verfügung. Wir bieten Ihnen von Root Servern (bei welchem Sie die volle Administrationsfreiheit

haben) bis hin zu gemanagten Servern (bei welchen wir die Administration übernehmen)

unterschiedliche Serverprodukte an. Die konkrete Datenverarbeitung hängt zudem davon ab,

welches Betriebssystem Sie wählen und wie die Virtualisierung umgesetzt wird.

Art der verarbeiteten Daten: Daten, die Sie auf dem Server speichern

Kategorien betroffener Personen: Mitarbeiter, Besucher der WebseiteWebshop

Leistungsbeschreibung: Wenn Sie einen Webshop bestellt haben, verarbeiten wir in der Regel auch

Daten Ihrer Kunden. Das Produkt ermöglicht es Ihnen, Waren etc. online zu verkaufen.

Vertragsbestandteil sind demnach auch viele Funktionen und Plug-Ins, die für Sie hilfreich sind, um

Ihre Waren erfolgreich zu verkaufen. Dazu gehört z.B. die Möglichkeit Newsletter zu versenden

oder sich Statistiken anzeigen zu lassen sowie die Implementierung unterschiedlicher

Zahlungsanbieter oder Anbindung von Social Media.

Art der verarbeiteten Daten: Daten Ihrer Kunden (Zahlungsdaten, Adressdaten, etc.), Daten zu

Ihrem Shop

Kategorien betroffener Personen: Mitarbeiter, Kunden, Besucher der Webseite

weitere SaaS Produkte

Wir bieten zudem noch weitere Software-as-a-Service Produkte an. Hierzu gehören z.B. - aber nicht

abschließend - Online Marketing Tools, die Möglichkeit, sich eine Webseite mittels Homepage-

Baukastens zu erstellen oder erstellen zu lassen oder auch der Vertrieb von Office Anwendungen.

Art der verarbeiteten Daten: Daten, die Sie in den Diensten speichern

Kategorien betroffener Personen: Mitarbeiter, Kunden, Besucher der Webseite

Anhang 2 zur Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung - Genehmigte Subunternehmer /

weitere Auftragsverarbeiter

Stand: 18.03.2024

Subunternehmer Adresse Kurzbeschreibung der

Leistung

geeignete Garantien im Falle

Drittlandübermittlung

we22 Solutions GmbH

Otto-

Ostrowski-

Straße 7,

10249 Berlin

Strato Homepage-

Design-Service;

Entwicklung, Wartung

und Pflege des

-

ePages GmbH Pilatuspool 2,

20355

Hamburg

Entwicklung, Wartung

und Pflege der

Webshopsoftware

-

Ionos SE

Elgendorfer

Straße 7,

56410

Montabaur

Bereitstellung, Betrieb

und Wartung von

Produkten;

insbesondere:

• Betrieb,

Wartung und

Pflege des

AutoUpdaters

für Apps

(Installatron)

• Bereitstellung

der physischen

Umgebung für

den Betrieb der

Strato Mail-

-Sie haben am 28.01.2023 20:10 erfolgreich eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung mit

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